Review: Swollen Members – Black Magic

— 27. September 2006

Swollen Members - Black Magic

Auf generation-one.de findet man seit heute eine neue CD-Kritik von mir. Sie beschäftigt sich mit dem Album “Black Magic” von den Swollen Members. Sofort Lesen!

PS: Längst nicht alle meine für generation-one.de verfassten Texte finden an dieser Stelle Erwähnung, weshalb es sich auf jeden Fall lohnen kann ein wenig auf der Seite zu stöbern. Mein Autorenkürzel lautet “SW”.

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Die Answer

— 20. September 2006

Viele Schlachten gewinnt man, indem man sie gar nicht erst schlägt. Dieser Satz ist nicht nur für Militärstrategen interessant, sondern im übertragenen Sinne auch für den Normalbürger, wenn er versucht der deutschen Sprache Herr zu werden. Zum Beispiel was anderssprachige Fremdwörter und deren Artikel betrifft. Als in dieser Sache besonders problematisch erweisen sich überraschender Weise jedoch nicht griechische oder lateinische Fremdwörter, sondern es ist viel mehr die Verwendung von Anglizismen, die Probleme bereitet. Während das Englische nämlich bei Substantiven nicht zwischen verschiedenen grammatischen Geschlechtern unterscheidet, gibt es im Deutschen derer gleich drei. Verwendet man also ein englisches Wort im Deutschen, muss man ihm erstmal ein Geschlecht zuordnen. Wo im Alltag oft das Losverfahren zum Einsatz kommt, versucht der Duden Richtlinien zu setzen. Neben der Wortendung ist demnach vor allem “das Geschlecht des deutschen Übersetzungswortes oder eines sinnverwandten deutschen Wortes” interessant. Diese Regeln greifen jedoch längst nicht immer, weshalb sich der Grad der Verwirrung dummerweise direkt proportional zur rasant zunehmenden Verwendung von Anglizismen im Deutschen bewegt. In dieser Beziehung immer wieder ins Straucheln geraten auch die Verursacher des Sprachchaos, wie zum Beispiel so genannte Lifestyle-Magazine. Um trendy, hip und cool zu wirken, leihen sich diese nämlich immer neue Wörter aus dem Englischen und das gerne auch dort, wo es eigentlich gar nicht notwendig wäre. Doch während andere Redaktionen sich zumindest zeitweise mit Belanglosigkeiten wie dem Genus von in Artikeln verwendeten Substantiven zu beschäftigen scheinen, gibt die Lifestylefraktion fleißig Stylingtipps, liefert Anleitungen zum Perfect-Workout (sic) oder deckt gar Food-Lügen auf und hat deshalb für die Klärung solcher Fragen gar keine Zeit mehr. Hier möchte ich Abhilfe schaffen.

Liebe Lifestyle-Redaktionen, es folgt die Lösung des oben angesprochenen Problems, mit dem Sie in ihrem Arbeitsalltag sicher des Öfteren zu tun haben. Englischen Wörtern die korrekten Artikel zuzuordnen ist kinderleicht. Ich möchte Ihnen dies anhand dreier Fallbeispiele erläutern. Es heißt weder der, noch das Movie, weder der, noch das Workout, weder die, noch das Tabloid Paper. Richtig heißt es einzig und allein the movie, the workout und the tabloid paper. Zumindest sagt mir das hin und wieder mein Sprachgefühl. Thank you vielmals für die Aufmerksamkeit.

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Den Schlampen

— 17. September 2006

Mit ein, zwei Drinks oder so
hat man ihr einst den Hof gemacht.
Ab Vierzehn ist’s erlaubt -
das war’s dann mit der Jungfernschaft!

Man kann recht leicht erraten,
wie ihre Jugend so verlief.
Es gibt dafür ein schönes Wort,
es lautet promiskuitiv.

Noch heute ist sie – Euphemismus:
so ganz und gar nicht menschenscheu,
denn sie bleibt – wenn auch sonst keinem -
zumindest den Prinzipien treu.

Man kennt es, man denkt sich,
wenn man sie sieht, irgendwie:
Ach, wär’ das Leben doch nur
genau so billig wie sie!

Geschrieben im Zug nach Frankfurt. Kritik erwünscht.

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Review: Casper – Die Welt hört mich

— 15. September 2006

Auf generation-one.de findet man jetzt ein von mir geschriebenes Review zu Caspers Streetalbum “Die Welt hört mich”. Unbedingt lesen!

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Facharbeit: „Pulp Fiction – a cult movie?“

— 14. September 2006

Was haben ein Triebgestörter, ein Vegetarier, ein Fixer und ein Fußfetischist gemeinsam?

Diese und weitere Fragen versuche ich in meiner Facharbeit zum Thema “Pulp Fiction – a cult movie?” in aller Ausführlichkeit zu beantworten. Da mir im Verlauf der Recherche zu dieser Arbeit klar wurde, wie wenige über bloße Spekulationen und oberflächliche Lobpreisung hinausgehende Texte man im Internet zu Tarantinos Meisterwerk findet, habe ich mich entschlossen, diesen über 5500 Wörter langen Text hier zu veröffentlichen. Er ist komplett in englischer Sprache verfasst und steht zur freien Verwendung im Rahmen der Lizenzbedingungen.

Download: ‘Pulp Fiction – a cult movie?’

Creative Commons-Lizenzvertrag

Update: Meine Facharbeit gibt es jetzt auch zum Download auf q-tarantino.de.

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vt.de goes WordPress, oder: “Fette Kinder müssen ins Tor!”

— 14. September 2006

verbalterrorismus.de ist vollständig von mir selbst programmiert und fette Kinder müssen ins Tor. Es gab Zeiten, da waren das Naturgesetze. Universelle Wahrheiten, die den Weg in eine bessere Welt wiesen, so wie Athene einst Odysseus seine Rückkehr nach Ithaka ermöglichte.

Eine eigene Homepage zu haben ist heute keine Besonderheit mehr. Man kann deshalb nur noch durch Inhalt auf sich aufmerksam machen, wenn man aus der gesichtslosen Masse unzähliger Webmaster und Möchtegernwebmaster hervortreten will. In den sechs Jahren, die ich mich nun schon mit Webdesign beschäftige, ging es mir fast immer nur darum eine Plattform für das zu schaffen, was ich der Welt zu sagen habe. In wiederum vier Jahren verbalterrorismus.de nahm das Programmieren der Website oft sehr viel Zeit ein, denn es gab immer etwas zu verändern oder zu verbessern. Zeit, die ich in Zukunft nicht mehr haben werde. Da ich indes jedoch mehr schreibe als jemals zuvor und meine Homepage daher längst nicht nutzlos geworden ist, habe ich mich nach langem Hadern und Überlegen dazu durchgerungen, verbalterrorismus.de fortan als mit dem Content-Management-System WordPress verwaltetes Blog weiterzuführen. Die dadurch zu Stande kommende Zeitersparnis wird regelmäßigere Updates zur Folge haben, wodurch sich auch mein in letzter Zeit leider schrumpfender Leserstamm hoffentlich wieder vergrößern wird.

Die Welt hat sich verändert. Es gibt in meinem Leben zu wenig Zeit für zu viele Pläne, genau so wie es mittlerweile zu wenig Tore für eine stetig steigende Zahl an fetten Kinder gibt. Wenn das so weitergeht, dürfen sie bald gar nicht mehr mitspielen.

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