Facharbeit: „Pulp Fiction – a cult movie?“
— 14. September 2006Was haben ein Triebgestörter, ein Vegetarier, ein Fixer und ein Fußfetischist gemeinsam?
Diese und weitere Fragen versuche ich in meiner Facharbeit zum Thema “Pulp Fiction – a cult movie?” in aller Ausführlichkeit zu beantworten. Da mir im Verlauf der Recherche zu dieser Arbeit klar wurde, wie wenige über bloße Spekulationen und oberflächliche Lobpreisung hinausgehende Texte man im Internet zu Tarantinos Meisterwerk findet, habe ich mich entschlossen, diesen über 5500 Wörter langen Text hier zu veröffentlichen. Er ist komplett in englischer Sprache verfasst und steht zur freien Verwendung im Rahmen der Lizenzbedingungen.
Download: ‘Pulp Fiction – a cult movie?’
Update: Meine Facharbeit gibt es jetzt auch zum Download auf q-tarantino.de.
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14. September 2006
Ich muss demnächst ein Referat über Pulp Fiction,besser gesagt über die Rezension, die ich darüber geschrieben habe halten und hatte hierzu die Idee das Ganze unter dem Blickwinkel Kult zu betrachten. Jetzt bin ich über Wikipedia auf diese Arbeit gestossen und muss sagen, das ich darin großteils meine Rezension wiederfinde und mich deshalb sehr geschmeichelt fühle wenn ich die Bewertung deiner Facharbeit sehe. Bin übrigens in der 11. Klasse und hoffe du bist mir nicht böse wenn ich mir deine Kultdefinition ausleihe. Ansonsten sehr beeindruckend.
1. Oktober 2006
schönes Englisch in deiner Facharbeit-macht Spaß zu lesen:)… Da du dich ja jetzt ausführlich mit dem Film auseinander gesetzt hast: ..Vielleicht kannst du mir ja erklären, was so viele Leute an diesem Film begeistert, mir ist schleierhaft wie man so viel sinnlose Gewalt so unterhaltsam und brilliant finden kann…?
Ich kann es nicht nachvollziehen!
1. Oktober 2006
Vorweg: Ich kann dir natürlich keine allgemeingültige Antwort geben und die Erklärungen dafür sind sicherlich verschieden.
Aber ein Grund ist vielleicht, dass Gewalt ein Stilmittel ist, eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen. Das gilt für Tarantino genau so wie für Süskind und Orwell. Zumal Pulp Fiction längst nicht so brutal ist, wie oft behauptet wird. Er ist brutal – keine Frage, doch bereits wenn man die im Film vorkommenden Toten zählt und dann auch noch aufpasst, wie wenige von den Morden direkt im Film gezeigt werden (oder die entsprechende Passage in meiner Facharbeit liest), kommt man ungefähr bei Gewaltrate einer Tatort-Folge raus, deren Drehbuch-Autor einen schlechten Tag erwischt hat.
6. Oktober 2006
was ich mich schon länger frage… was bedeutet das kästchen dass mia vor dem restaurant im auto macht wenn sie sagt dont be a ….? danke für die antworten… geile arbeit respekt übrigens
7. Oktober 2006
Sie sagt “Don’t be a…” und zeichnet ein Quadrat (englisch: square) in die Luft. Zusammengesetzt ergibt das “Don’t be a square”. Einen Sinn erkennt man in dieser Szene erst, wenn man weiß, dass das Wort square im Englischen zwei Bedeutungen hat. Es heißt nämlich auch Spießer. Was Mia also sagen will, ist: “Seien sie kein Spießer”.
Da diese Doppeldeutigkeit im Deutschen nicht existiert, geht das Wortspiel durch die Synchronisation leider unter.
2. Dezember 2006
Daher kommt der Gag bei Spongebob Squarepants auch nicht zum Vorschein…
10. Januar 2007
hi sven
ich finde deine arbeit faszinierend
da ich in 2 wochen selber eine facharbeit schreiben muss schaue ich einfach mal so rum
leider kommen filmanalysen o.ä. bei mir nicht in frage
ich frage mich aber trotzdem wie du es geschafft hast mit dieser arbeit 14 punkte zu bekommen ?
deine lehrer müssen diesen film ebenfalls vergöttern oder ?
meinen informationen nach gibt es die leute die q.tar. hassen und die die ihn lieben
dazwischen gibt es nichts
dein lehrer gehörte zu den letzteren ? oder hast du durch deine sprachrichtigkeit überzeugt ?
ps: ist dies die originalfassung oder die vom lehrer korrigierte ?
10. Januar 2007
Abgesehen von zwei oder drei nachträglich ausgebesserten Rechtschreibfehlern handelt es sich um die Originalfassung. Das Thema war ein Vorschlag des Lehrers, den ich dankbar angenommen habe.
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