Alternativer Cover-Vorschlag

— 29. Januar 2007

Also. Ich war ja mal in einer im erfolgreichen Bestehen meines Abiturs begründeten Leichtfüßigkeit in die Chefredaktion der zu diesem Anlass erscheinenden Zeitung gestolpert und wollte dazu noch etwas nachtragen. Einen alternativen Cover-Vorschlag um genau zu sein.

Das alles bestimmende Motto der Zeitung wurde damals im Vorfeld quasi basisdemokratisch von der gesamten Jahrgangsstufe gewählt. Und zu einem selten dämlichen Zeitungs-Motto wie dem gewählten “Westminster Abi – Der Adel geht” passte eigentlich nur ein selten dämliches Cover. Kein Motiv erschien daher passender als Stefan Effenberg (“Jeder ist schon mal mit 1,07 Promille gefahren”). Nachdem dieser Vorschlag jedoch von der Redaktion abgelehnt wurde, hatte ich eigentlich schon die Schnauze voll. Da hat man die einmalige Chance diesem Ausnahmesportler Jahrhundertsportler Jahrtausendsportler ein Denkmal zu setzen, aber nutzt sie nicht. “Der Pfau, der Superpfau, der Herr Effenberg” (Andreas Herzog) – er hätte es uns gedankt!

Stefan Effenberg - Cover

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Das Geldschein-Virus

— 22. Januar 2007

Auch im Kampf gegen das Kapital zeigt sich verbalterrorismus.de gewohnt innovativ. Das von mir ersonnene Geldschein-Virus (internationale Bezeichnung: “banknote virus”) wird Europa im Handstreich nehmen.

banknote virus

Vorsicht: Funktioniert nicht mit Münzen!

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Die merkwürdigen Machenschaften der Familie K.

— 20. Januar 2007

Jeden Sonntag erscheint im Landkreis Aschaffenburg die kostenlose Zeitung “PrimaSonntag”. Das heißt, genauer gesagt erscheint sie nicht in dem Sinn, in dem eine Zeitung üblicherweise erscheinen sollte, sondern man bekommt sie eher ungefragt in den Briefkasten gestopft. Die Gestaltung des Blatts orientiert sich augenscheinlich an der “Bild”-Zeitung, während sein Inhalt aus wenigen redaktionellen Beiträgen, einigen wie redaktionelle Beiträge gestalteten Werbeanzeigen und sehr vielen Werbeanzeigen gewöhnlicher Aufmachung besteht. Eine Papierverschwendung frei jeden Anspruchs auf eine effektive Vermittlung von Informationen und daher so unnötig wie kalorienarme Tiefkühlpizza – so denken sicher viele. Dass jedoch längst nicht jeder dieser Meinung ist, beweist immer wieder aufs Neue “Familie K.”, die den Kleinanzeigenteil der “PrimaSonntag” zur Verbreitung ihrer politischen Botschaften zu nutzen pflegt. Bis zu fünf Anzeigen pro Woche schaltet sie in der Rubrik “Gesucht & gefunden” und wirbt dort inmitten von feilgebotenen Couchgarnituren und revolutionären Diätprogrammen für die freie Marktwirtschaft und eine kinderfreundliche Familienpolitik.

Neben der ungewöhnlichen Methode der Verbreitung trägt auch der Sprachstil, in dem die Anzeigen verfasst sind, sowie die bemerkenswerte Regelmäßigkeit, mit der die immer wieder gleichen Themen behandelt werden, dazu bei, dass “Familie K.” mittlerweile einige Stammleser gewinnen konnte. Um “Familie K.” auch über die Grenzen des Aschaffenburger Landkreises hinaus bekannt zu machen, habe ich einige Anzeigen von ihr eingescannt und werde eine Auswahl davon auf dieser Homepage veröffentlichen.

Familie K. - Note 6

Familie K. - Staatsschulden

Familie K. - Kindermachen

Familie K. - Tollheit

Familie K. - Werte Nikoläuse

 

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Timbalands Akt der Armseligkeit

— 18. Januar 2007

Beim Sampling handelt es sich um ein Verfahren, das in der modernen Popmusik häufig zum Einsatz kommt. Hierbei wird zum Beispiel ein Einzelton oder eine kurze Abfolge von Tönen aus einer Musikaufnahme ausgeschnitten und zur Erschaffung eines neuen Musikstücks verwendet. Die Benutzung von aus urheberrechtlich geschützter Musik entnommenen Samples ist nur dann legal, wenn der Inhaber des Copyrights sein Einverständnis erteilt. Unabhängig von der Klärung dieser Rechtsfrage handelt es sich beim Sampling jedoch um eine Kunstform, bei der immer etwas Neues geschaffen wird.

Anders sieht es aus, wenn ein Künstler ein vollständiges Lied eines anderen unverändert übernimmt oder kopiert und es als seine eigene Komposition ausgibt. Gibt der wirkliche Urheber des Stücks dazu sein Einverständnis, ist es zwar legal, aber rückt den als Abnehmer fungierenden Künstler trotzdem in ein nicht gerade positives Licht, leistet er doch selbst keinerlei Arbeit von künstlerischem Wert. Wenn jedoch noch nicht einmal der Urheber des Lieds darüber bescheid weiß, dass sich jemand an seinem geistigen Eigentum bedient, handelt es sich um einen Diebstahl desselbigen und somit um eine illegale Handlung.

Schenkt man aktuellen Berichten im Internet Glauben, entschied sich der Produzent Timbaland, der bereits unter anderem für Britney Spears, Justin Timberlake und Jay-Z tätig war, unlängst für letztere Variante. Für den Song “Do It” auf Nelly Furtados aktuellem Album “Loose” soll er das Lied “Acidjazzed Evening” des Finnen Janne Sunis ohne dessen Einverständnis vollständig kopiert haben. Es handelt sich dabei um ein ursprünglich auf dem Amiga komponiertes Stück, das dann von dem Norweger Glenn Rune Gallefoss für den SID-Soundchip des C64 umgesetzt wurde und auf der Assembly 2000 die “Oldschool Music Compo” gewann. Einen Beweis für Timbalands Akt der Armseligkeit liefert Youtube.

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Synonyme, die man viel zu selten hört

— 11. Januar 2007

Heute: Leitungsheimer Bleirohrriesling

Ein Glas Wasser.

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Aus meinem Leben

— 7. Januar 2007

Morgens um 12:42. Erste Sonnenstrahlen fallen durch das Fenster und erwecken mich aus meinem Dornröschenschlaf.

Morgens um 12:42

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Review: Kool Savas – Wer hatz erfunden?

— 6. Januar 2007

Kool Savas - Wer hatz erfunden

Es ist so unerträglich naheliegend, die CD eines Schweizer Künstlers ausgerechnet “Wer hatz erfunden?” zu nennen. Doch bevor DJ Bobo früher oder später sein Comeback-Album unter diesem Titel veröffentlicht, ist es mir wesentlich lieber, wenn Kool Savas dem lange angekündigten Optik Schweiz Release diesen Namen verpasst.

(Mehr lesen…)

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