Umzug

— 2. April 2007

In diesen Minuten (diese Nachricht wurde bereits gestern geschrieben und heute automatisch veröffentlicht) vollziehen meine kompetenten Logistikkräfte (mein Onkel, ich) den äußerst aufwändigen Umzug (Bett, Radiowecker, ein Koffer mit Klamotten) in die Ginnheimer Todestürme (Frankfurt/Main). Bleiben Sie mir gewogen.

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Kein Aprilscherz

— 1. April 2007

In den USA wird alle 39 Minuten ein Porno gedreht. Zum Vergleich: Der im Guinness-Buch der Rekorde als kürzester Krieg aller Zeiten verzeichnete Konflikt zwischen England und seiner damaligen Kolonie Sansibar im Jahre 1896 dauerte genau so lange, forderte aber 600 Todesopfer.

Fazit: Keins.

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Vereinsrundschau

— 21. März 2007

Bereits am vergangenen Freitag fand im Cocoon Club (Frankfurt/Main) das jährliche Treffen der “Freunde des schlechten Geschmacks” statt. Die Teilnehmer äußerten sich im Nachhinein durchweg positiv über diesen gelungenen Abend (“Zum Kotzen!”, “Echt der letzte Laden.”) und auch ein Veranstaltungsort für das nächste Jahr steht bereits in Aussicht; gemeinsam soll ein Konzert der Klamauk-Band Revolverheld besucht werden. Na dann mal: Semper talis!

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Liste aller Texte für generation-one.de

— 11. März 2007

Der Vollständigkeit halber hier eine Aufzählung sämtlicher Texte, die ich bisher für das Hiphop-Onlinemagazin “Generation One” verfasst habe. Wird regelmäßig aktualisiert.

Reviews:

  • Kollegah – Alphagene
  • Dresta – Augenlieder
  • Pimpulsiv – Hoetry
  • Pat Appleton – What’s Next?
  • Audio88 – Wer schweigt, gibt Recht
  • Kinderzimmer Productions – Asphalt
  • Ali A$ – Wie baut man eine Bombe?
  • Mo’ Horizons – Sunshine Today
  • Illicit – Cheap Propaganda
  • N.O.H.A. – Dive In Your Life
  • Peder – and he just pointed to the sky…
  • Taichi – Aussenseiter
  • Misanthrop – Psychogramm
  • Boba Fettt – Meisters des Universums
  • Riddim Driven – Dreaming
  • J.Rawls & Declaime – It’s the Dank & Jammy Show
  • Taktloss & The Rifleman – WWW
  • Buzz-T – T-Time IV
  • Boyz Too Sick – Herzblut
  • Public Enemy – Beats and Places
  • Riddim Driven – 12 Gauge
  • Pilskills – Das Album von Pilskills
  • Gauner – In Wirklichkeit Träumer
  • Various Artists – Crunk Hits Vol. 2
  • Kool Savas – Wer hatz erfunden?
  • Raptile – Best Of Europe’s Golden Child
  • Ying Yang Twins – Chemically Imbalanced
  • DJ Derezon & Illfated Tre – Serious Connexion
  • Million Stylez – From A Far
  • Stereotyp – Keepin’ Me
  • Robster – In vollen Zügen
  • DAM – Dedication
  • Shuko – The Foundation
  • B-Tight – X-Tasy
  • Promoe – White Man’s Burden
  • Nesti – Vier Jahreszeiten
  • Swollen Members – Black Magic
  • Casper – Die Welt hört mich
  • Nino Garris & Phreaky Flave – Slamdunk
  • Prinz Pi – Instinkt

Künstlervorstellungen:

  • Justus
  • Casper
  • The Roots

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VHS-Kurs Menschenkenntnis

— 8. März 2007

Lektion 1: Hackfresse – das untrügliche Zeichen für einen schlechten Charakter.

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Die neue Extravaganz

— 4. März 2007

In Wolfsburg fliegen sie zum Ficken nach Rio de Janeiro. Das ist rückständig, denn in Hollywood fahren sie jetzt Autos, die derart ressourcensparend gebaut sind, dass selbst Marlon Brando sich eins hätte leisten können. Minimalismus ist der neue Prunk. Und: Blendwerk war gestern.

In seiner Funktion als Leitmedium wird verbalterrorismus.de deshalb von nun an gänzlich ohne überflüssige Grafiken gestaltet sein. Das neue Theme nennt sich “letterhead” und wurde gestaltet von Robin Hastings.

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Wer ist eigentlich Familie K.?

— 22. Februar 2007

Vor ziemlich genau einem Monat berichtete ich an dieser Stelle von den merkwürdigen Machenschaften der Familie K., die über den Kleinanzeigenteil einer kostenlosen Aschaffenburger Lokalzeitung (“Prima Sonntag“) ihre politische Meinung zu verbreiten pflegt. Zum besseren Verständnis dieses Phänomens gilt es nun die Frage zu beantworten, um wen es sich bei “Familie K.” eigentlich handeln könnte.

Das auffallendste Merkmal dieses Pseudonyms ist natürlich die Abkürzung “K.”, deren Bedeutung für den Leser unklar bleibt. Die Vermutung, das K könne für Kritik, Kapitalismus oder ähnliches stehen, scheint ziemlich aus der Luft gegriffen. Wahrscheinlicher ist, dass das Wort hinter diesem Buchstaben die Identität des oder der Verfasser eindeutig aufklärt, zum Beispiel könnte das K für einen Nachnamen stehen.

Das Wort “Familie” impliziert hingegen, dass es sich nicht etwa um ein einzelnes Individuum, sondern um eine Gruppe von Menschen handelt. Es wäre beispielsweise denkbar, dass die Anzeigen der Familie K. eine Art Lückenfüller darstellen, der von der Redaktion eingesetzt wird um die durch die unterschiedlichen Längen der einzelnen Kleinanzeigen entstehenden Lücken zu schließen. Dagegen spricht jedoch die hohe Anzahl an Rechtschreib- und Interpunktionsfehlern, die eigentlich/hoffentlich in keinem Fall der Feder von Zeitungsredakteuren entspringen können. Außerdem ist es ein spezifisches Merkmal der “Prima Sonntag” jede noch so kleine Lücke im Layout mit Werbung zuzukleistern – und nicht etwa mit politischen Botschaften.

Es kommt also eher eine Gruppe von Privatpersonen in Frage. Von einer losen Gruppierung, etwa einem Stammtisch, ist ein derart intensives Engagement über eine so lange Zeit kaum zu erwarten. Dieser Umstand in Verknüpfung mit der auffallenden Häufigkeit des Themas Familienpolitik in den Anzeigen legen den Schluss nahe, dass es sich tatsächlich um eine Familie handelt und “K.”, wie oben bereits vermutet, den Nachnamen dieser Familie abkürzt. Doch kein Kind, das noch ganz bei Trost ist, würde jemals auf die Idee kommen sich Woche für Woche mit seinen Eltern hinzusetzen und gemeinsam mit ihnen derartige Kleinanzeigen zu verfassen.

Fazit: Es handelt sich bei Familie K. mutmaßlich um ein Ehepaar. Da es bereit ist für ein derartiges Hobby Zeit aufzuwenden, scheint es nicht sonderlich viel zu tun zu haben, was wiederum die Vermutung nahe legt, dass es sich um Pensionäre oder Arbeitslose handelt. Letztere verfügen jedoch in den seltensten Fällen über die notwendigen finanziellen Ressourcen, wodurch diese These als nicht haltbar erscheint. Ein vitales Interesse an den Alltagsthemen der Politik soll ja in sämtlichen Gesellschaftsschichten vorkommen (ich merke davon nichts), spricht aber meiner Meinung nach dafür, dass Familie K. dem Bildungsbürgertum entstammt.

Meine Bitte: Solltest Du also ein politisch engagiertes, halbwegs gebildetes Rentnerehepaar (auch Frührentner) aus dem Raum Aschaffenburg kennen, deren Nachname im besten Fall auch noch mit dem Buchstaben K beginnt, fragt einfach mal nach ob sie hin und wieder Anzeigen in der “Prima Sonntag” schalten.

Weitere Anzeigen der Familie K.:

Familie K - Armselig

Familie K - Problembeseitigung

Familie K - Bambinos

Familie K - Ihr Kinderlein kommet

Familie K - Werte Genossen

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Fasching (ist für die Füße)

— 18. Februar 2007

Es fällt mir schwer meine Meinung über Fasching auszudrücken. Wenn man in der Öffentlichkeit einen Behindertenwitz erzählt, findet sich meistens jemand, der einen unterbricht und sagt: “Also das finde ich jetzt aber nicht okay!” Ähnlich geht es mir mit Fasching. Eine innere Stimme sagt mir, dass Fasching irgendwie auch nicht “okay” ist. Ich sehe das so: Wenn das deutsche Spießbürgertum eine leckere Bohnensuppe wäre, dann wäre Fasching die daraus resultierende, unvermeidliche Anreicherung von Darmgasen. Doch das deutsche Spießbürgertum ist keine leckere Bohnensuppe, das deutsche Spießbürgertum ist ein riesiges Scheißesandwich, von dem wir, die wir nunmal in diesem Land leben, früher oder später alle ein Stück abbeißen müssen. Und als wäre Scheiße nicht schon ekelhaft genug, schiebt das Schicksal uns auch noch einen fetten Popel mit unters Toastbrot, und zwar Fasching.

Ich toleriere das, bin jedoch gleichzeitig nicht bereit es zu akzeptieren. Zum Zwecke des Aufbaus einer Gegenöffentlichkeit möchte ich deshalb eine Initiative wiederbeleben, die bereits vor einigen Jahren durchs Internet geisterte und damals nicht wenige Anhänger fand:

Anti-FA

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Review: Gauner – In Wirklichkeit Träumer

— 9. Februar 2007

Gauner - In Wirklichkeit Träumer

Halbwegs coole Musik verdient eine halbwegs coole Review. So einfach ist das.

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Alternativer Cover-Vorschlag

— 29. Januar 2007

Also. Ich war ja mal in einer im erfolgreichen Bestehen meines Abiturs begründeten Leichtfüßigkeit in die Chefredaktion der zu diesem Anlass erscheinenden Zeitung gestolpert und wollte dazu noch etwas nachtragen. Einen alternativen Cover-Vorschlag um genau zu sein.

Das alles bestimmende Motto der Zeitung wurde damals im Vorfeld quasi basisdemokratisch von der gesamten Jahrgangsstufe gewählt. Und zu einem selten dämlichen Zeitungs-Motto wie dem gewählten “Westminster Abi – Der Adel geht” passte eigentlich nur ein selten dämliches Cover. Kein Motiv erschien daher passender als Stefan Effenberg (“Jeder ist schon mal mit 1,07 Promille gefahren”). Nachdem dieser Vorschlag jedoch von der Redaktion abgelehnt wurde, hatte ich eigentlich schon die Schnauze voll. Da hat man die einmalige Chance diesem Ausnahmesportler Jahrhundertsportler Jahrtausendsportler ein Denkmal zu setzen, aber nutzt sie nicht. “Der Pfau, der Superpfau, der Herr Effenberg” (Andreas Herzog) – er hätte es uns gedankt!

Stefan Effenberg - Cover

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